Mittwoch, 13. April 2016

Brennessel Smoothie

Frisch, würzig, angenehm süß und cremig so schmeckt dieses Frühlings-Smoothie. Wenn ich euch jetzt verrate, was da drinnen ist, dann werdet ihr das Gesicht verziehen. Der köstliche Trunk besteht nämlich zu einem guten Teil aus Brennesseln. Die machen in dieser Form allerdings ihrem Namen keine Ehre, sondern sind ganz zahm und angenehm zu trinken. Von Stechen und Brennen also keine Spur, stattdessen Vitamine, Mineralien und ein wirklich angenehmer Geschmack. Außerdem lindert die Heilpflanze Arthrose, Arthritis und Blasenbeschwerden. Mir schmeckt sie als Tee sehr, deshalb sammle ich im Frühling immer einen riesigen Vorrat für den Winter. Auch in Suppen oder als Spinat verwende ich sie gerne.
Jetzt, wo das Gras zum ersten Mal gemäht werden soll, habe ich die jungen Brennesseln vor den Messern des Rasenmähers gerettet. Was nicht frisch verbraucht wird, trockne ich als Tee.

Zum Pflücken könnt ihr dicke Gartenhandschuhe anziehen. Ich sammle die Brennesseln meist ohne Handschuhe. Mit einer Schere schneide ich die oberen Teile (ca. 10 cm) ab, fasse sie dann mit der Schere am Stiel und gebe sie in ein Sieb. So vermeide ich den Kontakt mit den Brennhaaren. Und keine Sorge, beim Mixen werden diese unschädlich und sind absolut nicht mehr zu spüren.




Giersch                                                       Zitronenmelisse                                                     Oregano

Brennessel Smoothie

1 Handvoll Brennesselspitzen
1 Handvoll Giersch
etwas Zitronenmelisse
etwas Oregano
1 Apfel
1 Banane
1 Orange
1 Stück Ingwer
1/2 TL Kurkuma
5 Pfefferkörner
700 ml Wasser




Brennesseln zum Trocknen als Tee


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Montag, 11. April 2016

Seeblick

Meerblaues Garn schmückt diese Ohrringe aus Zwetschgenholz, deren Form und Farben mich an Weite, Wellen, Möwen und weiße Segel im Wind denken lassen. An die Stellen, wo das Wasser den Sand und wo es den Himmel berührt. An Gleiten und Fliegen - Richtung Sommer.









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Freitag, 8. April 2016

Poesie in weißer Vase

Wenn Dichter-Narzissen (Narcissus poeticus) in den blauen Duft von Traubenhyazinthen gehüllt auf eine blassrote Tulpe treffen, dann entsteht ein Frühlingsgedicht. Die zarten Weißen Narzissen sind meine absoluten Lieblingsnarzissen - so zart und pur und klar! Ich könnte sie stundenlang ansehen und hätte am liebsten ein ganzes Meer davon im Garten. Traubenhyazinthen mag ich auch sehr, vor allem in Gruppen unter Bäumen. Allerdings sprießen sie bei uns auch im Gemüsegarten, wo sie wuchern und kaum loszukriegen sind. 
Bei diesem Strauß mag ich die ungetrübten Farben. Von den Tulpen wollte ich nicht mehr nehmen, denn es waren erst zwei aufgeblüht und ich konnte es nicht übers Herz bringen gleich beide zu pflücken. Mittlerweile gefällt mir die Einzelne in der Mitte aber richtig gut. Sie greift so schön die Farben der gelb-roten Nebenkrone der Dichternarzissen auf. Das Wetter war leider etwas trüb, deshalb sind die Fotos nicht so hell. Dafür habe ich wieder einmal jede Menge gemacht, denn ich kann mich da selten zurückhalten.















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Mittwoch, 6. April 2016

Neonpastell

Mit der Sonne kommtdie Lust auf Farbe: Auf Pfirsichblütenrosa, auf Wassermeloneneispink, auf Erdbeermousserosé. Die Ohrringe der Serie Neonpastell tragen dieser Sehnsucht Rechnung. Sommerfarbenes Garn an edlen Holzarten wie Pfirsich, Marille, Zwetschge und Flieder bringt uns in Eiskaffee- und Schwimmbadlaune. Die Neonpastell Ohrringe erinnern - je nach Modell - ein wenig an die 80er und 90er Jahre und sind gleichzeitig jung, modern und natürlich. 

Auf den Fotos sind Ohrringe aus Zwetschgenholz mit pinkem Garn abgebildet.









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Montag, 4. April 2016

Die Geburt eines Sterns

In der letzten Woche ist ein Wunder geschehen. Unter dem ausdauernden Gesang der Amsel und den trillernden Rufen des Stieglitz ist ein rosaroter Kosmos entstanden aus tanzenden Sternen. Purpurrot sprengten sie ihre samtig silbernen Pelzmäntel, die sie vor dem Winter verbargen, nahmen ein Bad im morgendlichen Regen, erstrahlten, sich öffnend, in blassem Rosa, fast weiß. Jetzt wippen die jungen Sterne im Wind, unter einer pinken Wolke aus Pfirsichblüten. Er muss betrunken gewesen sein - zumindest beschwipst -, der damals vor ewigen Zeiten den Frühling erfand! 














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Freitag, 1. April 2016

Toxischer Charme

Zwei sehr unterschiedliche Pflanzen haben heute, am 1. April, hier zusammengefunden: Euphorbia myrsinites, die Walzenwolfsmilch, und Helleborus orientalis, die Lenzrose. Farblich gefallen sie mir zusammen ganz ausgezeichnet - cremiges Blaugrün mit gelbgrünen Blütenständen und exotisch anmutendes, wildgesprenkeltes Lila. Beiden gemeinsam ist eine gewisse gefährliche Ausstrahlung. Sie wirken wild, wehrhaft und bedrohlich, wie Insekten oder Reptilien. Und das kommt nicht von ungefähr - sie sind tatsächlich alle beide ziemlich giftig. Mit dem milchigen Saft, der aus der Euphorbia schon beim Pflücken austritt, gilt es vorsichtig zu sein. Er kann zu Entzündungen und Ausschlägen führen. Auch bei der schmetterlingshaften Lenzrose sind alle Teile giftig. Der Anmut und Schönheit dieser wundervollen Geschöpfe tut dies keinen Abbruch. Mal sehen, wie lange es die beiden in einer Vase aushalten ohne einander mit ihren Giften zu schaden.














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