Dienstag, 31. Januar 2017

Vorfreude

So sehr ich die Eiskristalle an den Zweigen bewundert habe, mich über den Schnee Anfang Januar gefreut habe, hunderte Fotos vom der gefrorenen, zugeeisten und verschneiten Welt ringsum gemacht habe, langsam bin ich wintermüde geworden. Es ist seit Wochen beissend kalt und in den letzten Tagen auch dauergrau und in mir wächst der Wunsch nach Grün, nach Milde, nach Tauwetter. Hier seht ihr die versinnbildlichte - zu Holz und Harz gewordene - Sehnsucht nach dem Frühling. Der Anhänger erinnert mich an einen Trieb, einen Keim, ein junges Blatt. Sein leuchtendes Birkenblattknospengrün macht mich momentan ziemlich glücklich. Er ist aus Weinrebe, Eichenholz und Epoxidharz gemacht. Ich hoffe, sein helles Strahlen lockt langsam den Frühling hervor!

Wie geht es euch - geniesst ihr ihn noch, den kältesten Januar seit langem? Oder könnt auch ihr die Rückkehr des Frühlings kaum erwarten?











VERLINKT MIT



Mittwoch, 25. Januar 2017

Smoothie mit Rosenkohl und Banane

Wunderschön sehen sie aus, die kleinen weiß-grünen Kugeln. Kaum zu glauben, dass sie der kulinarische Alptraum vieler Kinder und auch einiger Erwachsenen sind. Es stimmt schon, sie schmecken ein wenig bitter, aber nur ein wenig. Grapefruit, Bier oder Orangenmarmelade sind um einiges bitterer und haben unzählige Liebhaber. 
Ich glaube ja, dass die Abneigung gegen Kohlsprossen, wie der Rosenkohl hier in Österreich genannt wird, an der zumeist furchtbaren Zubereitung liegt: Er wird oft viel zu lange gekocht, bis sein feiner, nussiger Geschmack völlig verschwunden ist und er zu einem faden, eben leicht bitteren, Matsch mutiert ist. Das kann beim besten Willen nicht schmecken!

Hier wird der Rosenkohl nicht gegessen, sondern getrunken - nicht gekocht, sondern roh. Und ich verspreche euch, das schmeckt ganz fabelhaft! Für den Rohgenuss spricht auch sein hoher Vitamin C Gehalt von durchschnittlich 115 mg pro 100g. Für ein Gemüse enthält er auch ziemlich viel Eiweiß, nämlich stolze 4,5 g. Außerdem ist er eine gute Quelle für Folsäure, Vitamin K, Kalium und Eisen. Gleichzeitig sind die hübschen grünen Kugeln ausgesprochen ballaststoffreich. 

Der Smoothie ist angenehm cremig und süß. Ihr könnt die Kohlsprossen kaum schmecke, sie geben dem Getränk eine frische, ganz leicht scharfe Note. Versucht es einfach und sagt mir dann, wie es euch geschmeckt hat!

PS: Findet ihr nicht auch, dass Kohlsprossen im Querschnitt wie kleine Bäume aussehen?







Smoothie mit Rosenkohl

für 1-2 Personen


3-4 Kohlsprossen
2 Mandarinen, geschält
1 Banane
Saft einer halben Zitrone
1 TL Kurkuma
1 TL Grüner Tee*, biologisch
300 ml Wasser


Die äußeren Blätter des Rosenkohl abzupfen und die Röschen waschen und halbieren. Mit den anderen Zutaten in den Blender geben und gut mixen. Wenn der Smoothie zu dickflüssig ist, noch etwas Wasser dazugeben und noch einmal kurz mixen. Genießen :-)

* Ich verwende im Winter gerne Kräuter, die ich im Sommer gesammelt und getrocknet habe, für meine Smoothies (zb Brennnessel, Schafgarbe Salbei oder Zitronenmelisse). Manchmal gebe ich stattdessen einen Löffel Bio-Grüntee dazu. Auf dem Foto seht ihr eine Teemischung aus Grüntee, Zitronengras und Ingwer.












VERLINKT MIT

frollein-pfau.blogspot.de

Dienstag, 24. Januar 2017

Ohrstecker aus Birnbaumholz

Das gestockte Birnenholz mit seiner schönen Marmorierung habe ich euch bereits letzte Woche gezeigt. Hier seht ihr nun geschnitzte Ohrstecker aus ebendiesem Holz. Durch die Rundung und die Wölbung haben die zarten schwarzen Linien eine dreidimensionale Wirkung. Ich bin einfach immer wieder aufs Neue fasziniert von der feinen Zeichnung im Holz.














VERLINKT MIT



Montag, 23. Januar 2017

Donaufrost

Eine dicke Eisschicht bedeckt die Bootshäfen und Nebenarme des ewig blauen Stromes. Während das Umland in weißkalter Luft zu verschwimmen scheint, spiegelt sich die mattgoldene Januarsonne im Donaueis. Möwenschwärme ziehen ihre Kreise, landen, fliegen wieder auf, als wäre die beinahe zum Stillstand gekommene Wellenbewegung des großen Flusses nun auf sie übergegangen.  Auf roten Füßen watscheln Enten über die eisigen Schollen und lassen sich gut gelaunt ins Wasser plumpsen.





























-->