Sonntag, 30. April 2017

Zeit im Flug

Der April meiner Kindheit war gelb gesprenkelt vom blühenden Löwenzahn. Mit der verfliegenden Zeit treibt der Wind auch diesmal am letzten Tag des Monats die Löwenzahnsamen vor sich her durch den Garten. Wie das Schicksal es will werden manche zu dottergelben Bienenmagneten werden, andere landen in einem Spinnennetz.











Wenn auch der April hier eher kühl bis eisig war, beginnt der Mai dennoch mit dem gewohnten Blütenreigen. Der Garten sieht aus wie von Monet gemalt.











Ausgesätes sprießt, Angepflanztes gedeiht und Pflege fruchtet. Wir haben ernsthaft, weil es so kalt war, die Birnen mit meinem Augen-Make-up-Pinsel bestäubt :D


Grünkohl

Zwiebel

Asiasalat 
Rhabarberblüte 
Kamtschatka-Heckenkirsche: Wer findet die Frucht?

Johannisbeere

Apfelbeerenblüte

Der Frühling ist nicht nur romantisch. Auch Anfang Mai nicht. Die Vögel zwitschern im Hollerbusch, Fliederduft vermischt sich mit Maiglöckchenduft und auf der schwarzen Johannisbeere ermordet eine Spinne eine Biene.






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Freitag, 28. April 2017

Mit Pomp und Gloria

feiern wir die Rückkehr des Üppigen: Bäume werden von Bleistiftzeichnungen endlich wieder zu Aquarellen und Ölgemälden. An letzteres erinnert mich dieser Blumenstrauß, der die wiedergewonnenen Üppigkeit der Natur versinnbildlicht: Flieder, Katzenminze,  Viburnum, Salbei, Eberraute, Immergrün, Helleborus orientalis und eine einfach blühende Paeonie ergeben zusammen ein pastellfarbenes Spektakel und wirken wie der erste Gruß vom Mai.
Ein schönes Wochenende euch allen!












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Dienstag, 25. April 2017

Runde Sache

An einen Fingerabdruck erinnert mich die Zeichnung auf diesen runden Ohrringen aus Marillenholz. So als hätte der Baum mit seinen Jahresringen seinen ganz persönlichen Abdruck hinterlassen. Die Holzohrringe sind leicht, hell und ich finde, sie haben eine sonnige Ausstrahlung.










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Sonntag, 23. April 2017

Vom Blühen, vom Fangen und vom Schnee

Das war eine turbulente Gartenwoche: Es schneite Schneeflocken und Birnenblütenblätter, an den Apfelbäumen dufteten die rosaroten Blüten, glitzerten Eiskristalle, webten Spinnen ihre feinen Netze.  Die meisten Pflanzen zeigten sich zum Glück relativ unbeeindruckt vom plötzlichen Kälteeinbruch und blühten unverdrossen durch die stürmischen Tage. Kulinarisch haben wir uns vom mittlerweile ebenfalls blühenden Bärlauch ab- und den vergnügt sprießenden Hopfensprossen zugewandt. Sie schmecken so fein - leicht harzig, ein bisschen wie grüner Spargel. Und nach Bier, findet Attila.











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Freitag, 21. April 2017

Indigoblau

Am Übergang von Tiefblau zu Violett liegt Indigo, die Farbe der Traubenhyazinthen, die jetzt überall blühen. Hier wachsen Muscari armeniacum und Muscari neglectum, die Weinbergs-Traubenhyazinthe. Sie geben dem Frühling eine tiefe, satte Note, fast ein wenig Moll, in all der Dur aus Vogelgezwitscher und Obstbaumblüte. Besonders schön finde ich sie in Kombination mit den zarten, klaren Dichternarzissen. 
Ich hoffe, ihr und eure Pflanzen habt den Frost der letzten Tage gut überstanden und wünsche euch ein schönes Wochenende!













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